Lange waren Stadt und Land als Peripherie und Zentrum scheinbar getrennte Pole, nicht nur zweier geografischer Orte, sondern zweier Kulturen und Lebensweisen. Einseitige Zuschreibungen von fortschrittlicher Stadt und zurückgebliebenem Dorf haben sich zu Vorurteilen verfestigt. Seit einigen Jahren gibt es nun eine neue Aufmerksamkeit für den Reichtum des ländlichen Raumes. Dennoch schwankt das öffentliche Bild, besonders der ostdeutschen Bundesländer, zwischen Land-Hype und abgehängter, fremdenfeindlicher Provinz.

Der Podcast widmet sich der Verbindung von Stadt und Land mit Blick auf aktuelle Trends und Herausforderungen sowie zukünftige Visionen für die Dörfer Ostdeutschlands. In Gesprächen mit Anwohner*innen unterschiedlicher Orte sprechen wir über Vorurteile, Lebenswelten und Träume. Dabei bringen wir jeweils zwei Menschen aus einem Dorf ins Gespräch und stellen dabei auch die ganz alltäglichen Fragen in den Mittelpunkt: Was macht das Leben hier aus? Wie funktioniert das Zusammenleben? Was verändert sich?